Cajon

Das Cajon - eine Kiste, die es in sich hat.

Das Cajon (gesprochen: Kachon) ist ein seltsames Musikinstrument. Übersetzt heißt das spanische Wort einfach nur „Kiste“, aber es ist eine Kiste, die es in sich hat. Es sieht aus wie ein Hocker, man sitzt drauf und trommelt mit den Händen auf der Frontplatte. Die Kiste ist ein „Schlagzeug-to-go“, dabei vereint es viele Klänge des Schlagzeugs mit den Spielmöglichkeiten nahezu sämtlicher Handtrommeln. Wie bei allen im Grunde einfachen Instrumenten sind damit die Verwendungsmöglichkeiten schier unbegrenzt. In Rock und Pop, bei Country und Folk, in Blues und Swing, selbst in vielen ethnologischen Kulturen ist dieses Instrument mittlerweile bestens platziert. Wo auch immer man eine stabile rhythmische Grundstruktur braucht, ist dieses Instrument einfach und unproblematisch einsetzbar.

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Reinhold Bauer Pressefoto

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Das Thema für dieses Jahr lautet:

Eine Weltreise mit der Sitztrommel

In diesem Kurs geht es nicht mehr nur um die Grundlagen, jetzt wollen wir mal spielen. Natürlich muss man vorher alle Kursteilnehmer auf einen Stand bringen. Aber dann geht hoffentlich die Post ab. Technisch geht’s um anspruchsvollere „Hand-To-Hand“ Techniken, um speziellere Spieltechniken wie „Floating Hand“ und „Split Hand“ (um das unabhängige Spiel von links und rechts), um den Einsatz von sogenannten „Add-Ons“ und darum, was man mit den Füssen noch anstellen kann. Inhaltlich geht die rhythmische Reise um die Welt. Von Deutschland und speziell Bayern (man glaubt nicht, was bayerische Volksmusik zu bieten hat) geht die Reise nach Süditalien zu den Tarantellas, die den argentinischen Tango beeinflussten, über die Pyrenäen nach Andalusien und von dort nach Nordafrika und in den Orient. Dann wird die Reise über den Atlantik in die Karibik gewagt und brasilianische Samba rundet die Reise ab. Und so ganz nebenbei erfahren die Kursteilnehmer auch noch eine ganze Menge über Rhythmus, rhythmische Strukturen und rhythmische Geschichte.

Es wäre schön, wenn die Kursteilnehmer über eine gute links-rechts Koordination, gutes Timing und über ein wenig rhythmische Grundkenntnisse verfügten.

Pressefoto Reinhold Bauer, Pepote Cajon Profesional 300dpiReinhold Bauer ist einer der wenigen professionellen Cajonspieler in Deutschland und seit sieben Jahren bei José „Pepote“ Hernandez Diaz und damit bei einem der besten Cajonbauer der Welt unter Vertrag. Als Leiter der privaten Akademie „Rhythmodrom“, in der speziell Rhythmusdidaktik unterrichtet wird, ist er ohnehin ein gern gebuchter Workshopleiter.

Wir können Leihinstrumente zur Verfügung stellen. Die Leihgebühr beträgt für die komplette Woche 20,-€. Dafür bekommt der Kursteilnehmer ein niegelnagelneues Instrument aus dem Hause Pepote in die Hand. Falls jemand eine Cajon kaufen möchte, wird die Leihgebühr selbstverständlich angerechnet.

Im letzten Jahr war der Kurs ausgebucht. Es lohnt sich also sich bald anzumelden.

www.reinholdbauer.com